Halten Sie sich fest…

denn Sport im Freien kann auch bei nasskaltem Wetter Spaß machen. Nein, das ist kein Aprilscherz. Diese Aussage meinen wir durchaus ernst. Die richtige Vorbereitung macht hier, wie so häufig, viel aus. Wenn Sie unsere Tipps und Tricks befolgen, dann kann Ihr innerer Schweinehund einpacken, und Sie werden sich großartig fühlen. Versprochen!

Kleiden Sie sich nach dem Zwiebelschalenprinzip
Egal, ob es regnet, stürmt oder schneit, trotzen Sie dem Wetter und ziehen Sie Ihr Workout durch. Denn – vermutlich können Sie diesen Spruch schon kaum mehr hören – „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Jedoch tut man auch im Frühjahr, wenn das Wetter noch so unbeständig ist, gut daran, diesen zu beachten. Kennen Sie das nicht? Die Sonne hat Ihnen gerade noch warm ins Gesicht geschienen, als Sie das Haus für ein Lauftraining verlassen haben und wenige Minuten später, zieht der Himmel zu und es wird jämmerlich kalt.
Deshalb gilt das Prinzip nach wie vor: Ziehen Sie sich passend an – am besten nach dem Zwiebelschalenprinzip. Tragen Sie mehrere dünne Schichten übereinander, die Sie leicht ablegen beziehungsweise verstauen können. Greifen Sie im Sportgeschäft am besten nach einer Thermo-Sportkleidung, die aus einer eng anliegenden Hose sowie einem langen Shirt und einer Weste besteht. Je nach Außentemperatur können Sie darunter noch eine lange Unterhose und ein Unterhemd tragen. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Sportkleidung aus atmungsaktivem und temperaturregulierendem Material besteht. Weiterhin sollten Ihre Kleidungsstücke aus hellem Stoff und Reflektoren darin eingearbeitet sein. So sind Sie auch in den frühen Morgenstunden, am Abend oder in einem schattigen Wald immer gut für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar.

Schützen Sie Kopf, Hals und Fuß  
Den Kopf- und Fußbereich gilt es bei Training im Freien besonders zu schützen. Wussten Sie, dass wir über den Kopf die meiste Wärme abgeben? Setzen Sie sich daher eine Mütze oder ein Cap auf, um Ihren Kopf und Ihre Ohren vor Wind und Wetter zu schützen. Außerdem empfehlen wir, den Hals mit einem Tuch zu bedecken. Denn egal, welche Sportkleidung Sie anziehen, der obere Halsbereich ist meistens noch frei. Erkältungen können die Folge sein.
Bei den Füßen angelangt, sollten Sie neben den richtigen Outdoorschuhen auch Sportsocken kaufen. Diese sollten elastisch, sowie wasser- und winddicht sein. Nichts ist beim Training so nervig, wenn man kalte oder nasse Füße bekommt. Dasselbe gilt für den Schuhkauf. Denken Sie daran, dass der Kauf guter Sportschuhe eine Investition in die eigene Gesundheit ist. Sparen Sie darum nicht am falschen Ende und lassen sich die Schuhe unbedingt im Sportgeschäft anpassen. Die richtigen Schuhe für den Sport im Freien sind wasserresistent, atmungsaktiv und stabil.
Vergessen Sie zudem nicht die Sonnencreme aufzutragen und eine gut sitzende Sport Sonnenbrille. Ihre Haut und Ihre Augen werden es Ihnen danken. Wir sind der Überzeugung, dass mit der passenden Kleidung das Training gleich viel mehr Spaß macht. Ein weiterer Vorteil, wenn Sie draußen Sport treiben: Bei schlechtem Wetter sind die Wege und Parks beinahe menschenleer.

Passen Sie das Training dem Wetter an
Wir geben Ihnen ein paar Beispiele, warum es Sinn macht, Ihre Sportplanung vom Wetter abhängig zu machen. Regnet es wie aus Kübeln, sollten Sie das Rad besser stehen lassen, anstatt in Schlangenlinien den Pfützen auszuweichen. Brennt die Sonne vom Himmel, wählen Sie am besten die Joggingrunde durch den schattigen Park. Wenn es bitterlich kalt ist, walken Sie lieber als kilometerweit zu laufen.

Vor jedem Training aufwärmen
Das bringt uns bereits zum nächsten wichtigen Punkt. Ein effektives Aufwärmtraining gehört zu jeder Trainingseinheit, egal ob es draußen warm oder kalt ist. Dadurch beugen Sie zum einen Verletzungen vor. Denn beginnt man den Sport ohne Warm Up kann es leicht zu Muskelschmerzen, Zerrungen oder sogar Faserrissen kommen. Zum anderen hilft eine gut durchblutete Muskulatur dabei, dass der Bewegungsapparat flexibler und wesentlich effektiver arbeiten kann. Nehmen Sie sich deshalb immer ein paar Minuten Zeit, um sich auf das bevorstehende Training vorzubereiten. Dasselbe gilt für den Abschluss des Trainings. Beenden Sie niemals die Sporteinheit auf dem Höhepunkt der Belastung. Denn selbiges kann wiederum zu Verletzungen führen. Lockern Sie zum Ende Ihres Programms noch einmal die Muskeln und Gelenke, dehnen sich kurz und dann können Sie mit einem guten Gefühl ins Warme verschwinden.

Verlegen Sie Ihr Sportprogramm ins Warme
Es gibt Tage, da ziehen wir das warme Wohnzimmer oder einen Fitnessraum vor, als uns draußen zu bewegen. Indoor lässt es sich natürlich auch trainieren. Mit den richtigen Geräten können Sie Ihre Sporteinheit genauso effektiv gestalten, zum Beispiel mit einem Spinningrad oder Ruderergometer. Oder wie wäre es mit Schwimmen? Bei dieser Sportart sind Sie tatsächlich vollkommen Wetter unabhängig. Da kann der April machen, was er will!

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